Wir pflanzen hier:

15 km südlich von Sokodé, Togo, Westafrika


Die Fläche

Nicht gekauft! Kein Landgrabbing!

Wir pflanzen Bäume auf einer 100 ha großen Fläche, 15 km südlich von der kleinen togolesischen Stadt Sokodé entfernt. Die Fläche gehört dem katholischen Orden Les Orantes de l' Assomption, der von 15 Klosterfrauen geleitet wird.

 

Bereits vor drei Jahren hat der Orden diese Fläche für eine geplante Erweiterung der bereits zum Kloster gehörenden Fläche gekauft. Leider ist der Orden weder finanziell noch personell dazu in der Lage die Brachfläche aufzuforsten und zu managen. Mit PROJECT TOGO haben wir uns in den vergangenen Jahren nicht nur in Deutschland sondern auch in Togo einen Namen gemacht und sind vor Ort in der Region der erste Ansprechpartner wenn es um das Pflanzen von Bäumen geht. Mit der Bitte um Hilfe hat sich der Orden an uns gewandt.

 

Unserer Philosophie gemäß haben wir mit den Klosterfrauen eine Vereinbarung über eine 30-jährige Aufforstungs- Wachstums- und Ruhephase für diese Fläche vereinbart. Nach 30 Jahren soll die Naturwaldaufforstung als Agroforstwirtschaft genutzt werden. So bleiben die Bäume erhalten.


Der Wald

Naturwald. Kein Waldinvest!

Mit unserem PROJECT TOGO, in der Region Agou, ca. 120 km nordwestlich von Lomé haben wir seit 2010 bereits mehr als 1,5 Millionen einheimische Bäume gepflanzt. Dadurch konnten bereits viele langfristige Arbeitsplätze geschaffen, die Biodiversität verbessert und das Bewusstsein für die Notwendigkeit von Wald als CO2-Speicher mit all seinen, für den Menschen wichtigen zusätzlichen Schutzfunktionen, gesteigert werden.

 

In den von uns angelegten Naturwäldern, auch in Sokodé, pflanzen wir auch Kakao, Moringa, Mango oder Kaffee. Dadurch entsteht eine Naturfläche, die neben all den Vorteilen, die ein Wald mit sich bringt auch der lokalen Bevölkerung Einkommensmöglichkeiten schafft. 

 

Seit 2017 betreiben wir eine eigene Imkerschule, in der wir jedes Jahr 12  Imker in Theorie und Praxis ausbilden. Die Imkerei ist in Togo eine sehr gute Möglichkeit Einkommen zu generieren und somit Familien finanziell unabhängig zu machen. Bereits 5 Bienenstöcke reichen aus um eine Familie mit 5 Kindern ein Jahr lang zu ernähren.

 

Unsere Naturwaldaufforstung wird regelmäßig und unabhängig durch zugelassene Auditoren geprüft. Die Aufforstung betreiben wir in Anlehnung an die Regeln des Gold Standard. Die Prüfberichte sowie die Berichte über die Flächenbegutachtungen werden transparent veröffentlicht. Das ist das mindeste was wir Ihnen an Transparenz entgegenbringen können. Die Prüfer sind alles zugelassene Auditoren mit viel Erfahrung in der Aufforstung von Naturwäldern. Zudem kooperieren wir mit deutschen und togolesischen Universitäten um Studenten interessante und sinnvolle Praktika zu ermöglichen. Wissenstransfer in die afrikanischen Länder ist uns eine Herzensangelegenheit.

 


Abholzung?

Unsere clevere Vermeidungsstrategie:

Da die Menschen in der Projektregion keine andere Möglichkeit haben als mit Holz oder Holzkohle zu kochen, mussten wir dieses potentielle Risiko in die Aufforstungs- und Managementplanung aufnehmen. Um einen ungewollten Eingriff in die Aufforstungsfläche zu vermeiden haben wir zu Projektbeginn eine Bestandsanalyse vorgenommen. Wir haben ermittelt, wieviel Holz von der lokalen Bevölerung jährlich zum Kochen benötigt wird. Diese Menge haben wir mit einer Wachstumsrate von 10% in Form von Energiewäldern mit Kurzumtriebsplantagen angelegt.

 

Wenn nun jedes Jahr 1,5 mal so viel Holz zugepflanzt wie herausgenommen wird, schaffen wir ein sich selbsttragendes, sich jährlich erweiterndes System. Das nennen wir Nachhaltigkeit im Sinne von Hans Carl von Carlowitz, der den schönen Satz geprägt hat:
"Der schnelle Profit zerstört den Wohlstand."


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